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Afrika: Paradies oder Krisenkontinent

Eine thematische Reise durch Österreich

 

Do. 19. Mai 2016
19:00 Uhr

 

Ob der erste schwarze Sklave Österreichs tatsächlich in Kärnten lebte, was Salzburg mit dem südafrikanischen Burenkrieg zu tun hat oder warum Eisenstadt in Karl Mays Roman „Die Sklavenkarawane“ vorkommt – derlei Fragen stellten sich dem Autor im Verlauf seiner Fahrten durch das „Afrikanische Österreich“.

Entstanden ist daraus ein Reiseführer besonderer Art, der nach dem „grabe, wo du stehst“-Prinzip afrikanischen Spuren in Wien und den Bundesländern nachgeht und dabei überraschende Facetten österreichischer Geschichte und Gegenwart freilegt.

 

Die vorgeschlagenen Reiserouten führen Leserinnen und Leser in Kirchen und Museen, zu Denkmälern und Straßenschildern, machen sie mit Institutionen, Restaurants und Afroshops bekannt. In über fünfhundert Stationen spiegeln sich Geschichten über Sklaverei und Kolonialismus, Mission und Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration wider. Unterschiedliche Bilder von Afrika kommen dabei zum Vorschein:

Afrika als Paradies und Sehnsuchtsort – oder doch eher als Krisen- und Katastrophenkontinent?

 

Walter Sauer ist Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien, Autor und passionierter Afrikafan. Sein neues Buch „Expeditionen ins afrikanische Österreich“ wird bei seinem Vortrag erhältlich sein.