Freitag, 25 August 2017 08:39

Über den Goldschakal ...

referierte der Wildbiologe der Kärntner Jägerschaft Mag. Gerald Muralt. Der neue tierische Zuwanderer wird im Bezirk immer öfter  gesichtet oder wahrgenommen.
Die Jägerschaft des Bezirkes sowie zahlreiche an Zoologie Interessierte haben sich umfassend informiert.

Die Gespräche und Diskussionen im gemütlichen Schloss-Ambiente unterstrichen wiederum die Bedeutung des Heimatmuseums als Ort der Begegnung und Informationsaustausches.

Fachvortrag am 7. September um 19:00 Uhr

Der Goldschakal hat den Weg über den nahen Osten zu uns gefunden. Er ist ein Sprinter, hat lange kräftige Beine und kann große Entfernungen mühelos
überwinden. Jetzt taucht er auch dort auf wo er historisch nie zu Hause war. So wie bei uns im Gailtal. Er ist also wirklich ein Neuankömmling und nicht,
so wie Bär oder Luchs, ein Rückkehrer. Damit tauchen auch viele Fragen auf: Wie ist seine Lebensweise? Wann hat er zum erstenmal österreichischen Boden
betreten? Ist er für den Menschen gefährlich? Hat er Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Nutztiere? Wird er für die Almregionen eine weitere Belastung?
Gibt es ein Beziehungsgefüge zum Fuchs? Darf er bejagd werden? Wenn ja wie?

All diese hochaktuellen Fragen beantwortete der Wildbiologe Mag. Gerald Muralt im Schlossmuseum Möderndorf.

 

Fachvortrag für Jäger

Bewegungsjagden und Stöberjagden“ mit dem Wildbiologen DI Thomas Huber

am 7. September 2017 17:30 im Schlossmuseum Möderndorf.

 

Gelesen 87 mal Letzte Änderung am Freitag, 08 September 2017 13:03