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Vernissage

Herta Hofer

Klang-, Wort- und Menschenbilder, Farbakkorde

Musik: Janez Gregorič & Arthur Ottowitz

Do. 10. Juli 2014, 19.30 Uhr

 

Für diese Ausstellung wurden verschieden Themen und Arbeiten aus diversen Techniken zusammengestellt. Letzte Schüttbilder nach Momenten voll Dynamik und Lebensfreude – Versuche, Grenzen zu überschreiten, sich über Konventionen hinweg zu setzen, musikalische Schwingungen in Bildkompositionen zu übertragen.
Das Nachschwingen der Musik bestimmt die Malerei, Töne werden Farben, Rhythmen Formen.

1995 schrieb Anny Waldeck über Herta Hofer: „ Ein menschgewordenes Bündel an Energie und Kreativität …“ Eros Bellinelli, der sehr am Aufbau des künstlerischen Selbstbewußtseins der Malerin mitgeholfen hat, war von der tiefen Musikalität ihrer Bilder begeistert. Es gelingt ihr offenbar, durch ihre Werke im Betrachter eine Verrückung der alltäglichen eingefahrenen Bewußtseinskonstruktion zu erreichen, die bewirkt, dass allmählich abseits dieses Rahmens äußere Realität und Innenwelt sich auf animistische Weise zu vereinigen beginnen. Kann man als Künstlerin mehr erreichen?

Auch Walter Koschatzky, der frühere Direktor der Albertina, verfolgte über 10 Jahre ihre Tätigkeit, auch beim Carinthischen Sommer und den Salzburger Festspielen. Er kennt sie als unermüdliche Kunsterzieherin und Künstlerin und begrüßte jede Art von Unterstützung und Förderung. Zahlreiche Werke befinden sich in der Albertina, der Kärntner Landesgalerie, in Washington im Capitol Childrens Museum, wo sie mit Christine Jones und ihren Musikern in den Sommerferien Klangmalerei unterrichtete.

1978 wissenschaftliches Stipendium für Musikalische Grafik vom Kulturamt der Stadt Wien
1990 Theodor Körner Preis
1988 und 1991 Lyrik- und Arbeitsstipendien des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst

Schon früh entwickelte Herta Hofer eine Neugierde für andere Kulturbereiche, es folgten Reisen über den gesamten Erdball. Immer wieder folgten Rückzüge ins Gailtal, wo sie Naturableitungen in ihre Pinselstriche einfließen ließ; man spürt ihren Bezug zur Schöpfung. Seit ihrem 50. Lebensjahr ließ sie sich ganz in Mauthen, im alten Haus ihrer Groß-, Ur-, Ur-Urgroßeltern nieder.