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Über das Schloss...

Schloss Möderndorf
Südlich von Hermagor am rechten Gailufer liegt Schloss Möderndorf. Es ist ein viergeschossiger Bau über L-förmigem Grundriß mit ausgesparter NW-Ecke.
Das Schloss vereinigt einige Baustile und hat um die Mitte des 16. Jahrhunderts seine heutige Form erhalten.
Hundert Jahre früher – im Jahre 1458 war ein Siegmund Weidegger Schlossherr, ein Lehensmann der Görzer Pfalzgrafen.
Durch den Frieden von Pusarnitz 1460 fielen die Görzer Besitzungen an Kaiser Friedrich III. Die Habsburger verliehen Möderndorf an den Grafen Salamanca-Ortenburg.
Im 17. Jahrhundert folgten die Herren von Rechbach, dann die Widmann und schließlich kaufte Fürst Johann Ferdinand Porcia am 8. Oktober 1662 Möderndorf.
Unter den Fürsten Porcia wurde das Landgericht von der Grünburg, die verfallen war, nach Möderndorf übertragen. Im Geschichtsraum des Museums befindet
sich ein barockes Ölbild mit dem Portrait des Franz Serafin, Fürst von Porcia (1753-1827).
Er hat wesentlichen Anteil an den letzten historischen Einbauten: Sonnenuhr, Engelsturzfresko an der Nordwand,
Holz- sowie Stukkaturdecken und Kachelöfen im Schloss.

Im Jahr 1982 kaufte Georg Essl II. das altehrwürdige Gebäude und stellte es dem Förderungsverein zur Errichtung des Heimatmuseums zur Verfügung.
Das Schloss wies schwere Bauschäden auf und wurde vom Förderungsverein unter reger Mithilfe von ehrenamtlich Tätigen saniert und renoviert.
Im Jahr 2000 übergab die Familie Essl Schloss Möderndorf als Milleniumsgeschenk an die Stadtgemeinde, als Betreiber des Museums fungiert weiterhin der
Förderungsverein, nunmehr unter Obmann Dr. Heinz Pansi, der mit seinem Team etliche Meilensteine setzen konnte und eine positive und zukunftsträchtige Entwicklung angestoßen hat.